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  AH-Turnier Ü50 in Höpfigheim22.07.2015

Beim Ü50-Turnier in Höpfigheim konnte unsere Mannschaft unter 11 Teilnehmern den 4. Platz erringen. Für diese Altersklasse war es ein Turnier auf einem beachtlich hohen Niveau, trotzdem musste sich die SFN-Mannschaft in den Gruppenspielen nur dem späteren Turniersieger Vaihingen knapp geschlagen geben. Und selbst diese Niederlage wäre vermeidbar gewesen.

Der SV Vaihingen gewann alle Spiele der Sechsergruppe und wurde mit 15 Punkten Gruppensieger. Die Sportfreunde erreichten ein Unentschieden und 3 Siege in einer sehr ausgeglichenen Gruppe und belegten am Ende den 2. Platz, der den Einzug ins Spiel um Platz 3 bedeutete.

Die Ergebnisse unserer Mannschaft:

SFN - TSV Unterriexingen 1:1 (Rückle)

SFN - Stgt.-Vaihingen        1:2 (H. Weiss)

SFN - SGV Freiberg           1:0 (Buchmann)

SFN - FV Ingersheim         2:1 (Rückle, Taschke)

SFN - VfB Tamm                 1:0 (H. Weiss)

Gegen den TSV Unterriexingen ging man zwar in Führung, verschenkte den Sieg aber durch eine Unachtsamkeit in der Abwehr. Gegen Vaihingen geriet man zwar mit 0:2 in Rückstand, hatte nach dem Anschlußtreffer auch noch die Möglichkeit zum Ausgleich. Den Sieg gegen Freiberg stellte Bruno Buchmann durch seinen Treffer kurz vor Spielende sicher. Den Rückstand gegen Ingersheim konnten Oliver Rückle und Thomas Taschke mit ihren Treffer noch in einen Sieg umwandeln.

Im letzten Gruppenspiel ging es gegen den VfB Tamm um den 2. Platz in der Gruppe. Beide Mannschaften hatten vor dem Spiel 7 Punkte und 5:4 Tore. Hans Weiss stellte mit seinem Siegtreffer den Einzug ins kleine Finale sicher. In allen Spielen war Torwart Dieter Becker ein sicherer Rückhalt und hielt was zu halten war.

Im Spiel um Platz 3 ging man durch Oliver Rückle verdient in Führung und hatte noch Chancen, die Führung auszubauen. Kurz vor Spielende agierte unsere Abwehr bei einem der wenigen Angriffe des TSV Schwieberdingen allerdings zu zögerlich und so musste man noch den Ausgleich hinnehmen. Somit musste ein 9-m-Schießen über Platz 3 oder 4 entscheiden.

Der TSV Schwieberdingen legte jeweils vor und verwandelte alle 9-Meter, wenn auch teilweise glücklich. Für die Sportfreunde traten folgende Schützen an: Buchmann (1:1), Taschke (gehalten), U. Weiss (2:3), Rückle (3:4). Da Schwieberdingen auch den 5. Schuss verwandelte, brauchte der letzte SFN-Schütze nicht mehr anzutreten. Somit beendete man das Turnier auf Platz 4.

 Es spielten: Uwe Weiss, Klaus Schuster, Hans Weiss, Uwe Heinrich, Bruno Buchmann, Heinz Feyrer, Dieter Becker, Thomas Taschke, Oliver Rückle.

Teamleiter: Wilfried Gehrig

 

Nachdem man den 4. Platz mit einer Kiste Bier begossen hatte, machten sich die meisten Spieler auf den Heimweg. Vier Unentwegte verweilten noch etwas länger und brachen erst kurz vor Mitternacht in Richtung Heimat auf. Fazit: Wie gewohnt eine gelungene Veranstaltung, bei der man im nächsten Jahr sicher wieder gerne teilnimmt. Nach dem 3 Gruppenplatz 2014 und dem 2. Gruppenplatz in diesem Jahr kann das Ziel 2016 nur Endspiel heißen.

 

  Bahlingen am KaiserstuhlAH-Ausflug 17. - 19.07.2015

Freitag, 17. Juli 2015

Die geplante Abfahrt am Freitagmorgen um 5.45 Uhr konnte wie erwartet nicht eingehalten werden, weil ein Teilnehmer mal wieder zu spät war. Dieses Mal war es unser Sportkamerad , der nicht rechtzeitig aus den Federn kam. Mit 20-minütiger Verspätung konnte man schließlich die Fahrt nach Bahlingen am Kaiserstuhl antreten. Aufgrund der guten Verkehrslage kam man aber trotzdem pünktlich um 8.15 Uhr im Hotel zum Lamm an.

Nach einem ausgiebigen Frühstück fuhren wir planmäßig um 9.58 Uhr mit dem Zug nach Endingen, von wo aus wir unsere erste Tour starteten. Bei gut 35° C war das erste geplante Etappenziel der Kiosk bei der Marienkapelle. Aber bereits nach knapp 1,5 Kilometern wurde am Endinger Erleweiher ein außerplanmäßiger Halt gemacht, den einige Wanderer nutzten, sich ins kühle Nass zu stürzen oder sich einfach nur unter die Dusche zu stellen.

Nach der Erfrischung machte man sich auf den Weg zur Marienkapelle.  motivierte seine Kameraden mit der Aussicht auf ein kühles Bier am dortigen Kiosk. Ein Teilnehmer hatte sich indes schon vorher informiert und wusste, dass der Kiosk nur am Wochenende geöffnet hat. Um die restlichen Wanderer nicht zu demoralisieren, behielt er das aber für sich. Als der beschwerliche Aufstieg geschafft war, war die Enttäuschung groß und der Durst noch viel größer. Dabei hatte man bis dahin nur knapp ein Viertel der 22-km-Strecke bewältigt. Nach kurzer Rast machte man sich deshalb auf zum nächsten Etappenziel, der Eichelspitze, der zweithöchsten Erhebung im Kaiserstuhl. Wer dann noch die 142 Stufen bis zur Aussichtsplattform in 28 Metern Höhe auf sich nahm, hatte einen beeindruckenden Ausblick über den Kaiserstuhl, auf den Schwarzwald und die Vogesen. Zu trinken gab es dort aber auch nichts.

Kurz vor der Eichelspitze hatten sich 2 Teilnehmer entschlossen, den kürzesten Weg zum nächsten Bahnhof einzuschlagen. Der eine wegen einer Zehenentzündung, der andere klagte über ein akutes Schorledefizit. Die übrigen 12 Teilnehmer setzten, teils unter heftigen Unmutsäußerungen und schweren Entbehrungen den Weg Richtung Ihringen fort. Nach insgesamt 17 Kilometern erreichte man dann endlich die Wandergaststätte „Zur Lilie“. Vermutlich hatte sie an diesem Freitag den umsatzstärksten Tag im ganzen Jahr. Nach ausführlicher Stärkung waren die verbleibenden 5 km zum Bahnhof Ihringen ein Spaziergang. Mit dem Zug ging es zurück nach Bahlingen.

Samstag, 18. Juli 2015

Anscheinend waren die Strapazen am Freitag für einige Teilnehmer doch zu groß, so dass sich die Sportkameraden , und spontan für einen Wellnesstag entschieden. Anstatt sich der Hitze beim Wandern auszusetzen, fuhren sie nach Bad Krozingen, um ihren ausgelaugten Körpern in der Sauna Entspannung zu verschaffen.

Die restlichen 11 versammelten sich mehr oder weniger motiviert vor dem Hotel, um den Kaiserstuhl in Ost-West-Richtung zu durchqueren. Genauer gesagt versammelten sich 10 Teilnehmer zur geplanten Zeit (10.00 Uhr), einer fehlte. Wegen einsetzenden Regens wurde der Beginn der Wanderung aber eine halbe Stunde nach hinten verlegt. Einer fehlte immer noch und war auch im ganzen Hotel nicht aufzufinden. Später stellte sich heraus, dass der Teilnehmer , bereits um 9.45 Uhr das Hotel durch den Haupteingang verlassen hatte und, da er keinen mehr sah, dachte, man hätte ihn vergessen. Also machte er sich auf den Weg, die anderen einzuholen, was aber aussichtslos war, da die ja noch auf der Terrasse des Hotels saßen. Nachdem er von unterwegs aus halb Neckarwestheim in Alarmbereitschaft versetzt hatte (die freiwillige Feuerwehr war kurz vor dem Ausrücken), konnte er eine Handynummer eines anderen Teilnehmers in Erfahrung bringen und Kontakt mit der Wandergruppe aufnehmen. So fand man schließlich, wo auch sonst, in einer Gartenwirtschaft wieder zusammen. Nachdem man auf Kosten des Verschollenen ausführlich Wiedersehen gefeiert hatte, machte man sich wieder auf den Weg. Mit jedem Bier schien aber die Motivation gesunken zu sein, so dass man sich nach ca. 2 km entschloss, die Wanderung abzukürzen und wieder nach Bahlingen zurück zu wandern.  befürchtete wohl, sein mehrfach genanntes Tagesziel, den Zug um 18.33 Uhr zum Weinfest in Eichstetten, zu verpassen.  Kurz vor halb vier war man zurück in Bahlingen, wo man die erste Gaststätte in Beschlag nahm.

Drei Sportkameraden wollten um 18.00 Uhr das Vorbereitungsspiel Bahlinger SC – SC Freiburg II in Jechtingen besuchen und erst mit dem Zug um 20.30 Uhr nach Eichstetten nachkommen. Das klappte auch wie geplant.

Die verbliebenen 8 Teilnehmer saßen aber um 18.33 Uhr noch in der Wirtschaft und entschlossen sich, den Zug um 19.33 Uhr zu nehmen. Das hätte auch fast geklappt, wäre die fahrplanmäßige Abfahrt nicht 19.30 Uhr gewesen. Als die ersten noch 10 Meter vom Bahnsteig entfernt waren, setzte sich der Zug in Bewegung. Dumm gelaufen.

Rechtzeitig zum 20.30-Uhr-Zug fanden sich die 3 Sportkameraden, die beim Fußball waren, am Bahnhof ein und waren nicht wenig überrascht, als plötzlich die gesamte Mannschaft, einschließlich der Wellness-Gruppe am Bahnhof auftauchte. Man hatte sie schon längst auf dem Weinfest vermutet. Über den weiteren Verlauf des Abends kann nicht viel berichtet werden, da sich der Verfasser dieser Zeilen ziemlich früh wieder auf den Rückweg machte, um abseits vom Trubel in Ruhe etwas zu essen. Es ist jedoch bekannt, dass spätestens mit dem letzten Zug um 0.03 Uhr die letzten Teilnehmer wieder in Balingen eintrafen. Verpasst hat ihn keiner, obwohl das nicht ganz abwegig erschien.

Sonntag, 19. Juli 2015

Nach dem Frühstück machte man sich auf nach Kehl am Rhein, von wo aus man mit öffentlichen Verkehrsmitteln nach Straßburg fuhr. Das französische laissez-faire zeigte sich schon beim Kauf der Fahrkarten. Weder am Bahnhof noch im Bus waren Gruppenfahrkarten zu erwerben. Schließlich einigte man sich mit dem Busfahrer, der perfekt französisch sprach, aber kein deutsch, die Karten erst in Straßburg am Automat zu lösen. Das klappte dann auch.

Anschließend für man mit der S-Bahn ins Zentrum, wo man neben dem Münster nicht lange überlegte, sondern gleich die erste Kneipe ansteuerte. Das Angebot war aber auch zu verlockend, kostete doch ein Bier hier nur 6 €. Der Berichtschreiber entschloss sich indessen, lieber 5 € für die Besteigung der Aussichtsplattform des Münsters zu investieren. Nach 333 Stufen entschädigte der Ausblick über Straßburg und die schöne Sicht auf den Schwarzwald für die Strapazen des Aufstiegs. Zumindest den Weg in den Innenraum der Kathedrale fanden noch einige Teilnehmer, um die sehenswerten Glasfenster zu bewundern.

Nach einem kurzen Spaziergang durch die Gassen der Altstadt fuhr man mit der Straßenbahn weiter zum Europaparlament und anschließend wieder zurück nach Kehl.

Zum Ausklang trafen sich alle im Rebstöckle in Neckarwestheim.

Fazit:

Ein schöner Ausflug ohne besondere Vorkommnisse. Fast nichts wie geplant, aber alles wie erwartet.

Anm.: Auf Wunsch eines Teilnehmers wurden die Namen aus dem Bericht entfernt bzw. durch ersetzt..

 


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